s.Bar-Blog

10 Tipps, um 2017 nachhaltiger zu leben

Es wird ernst mit den guten Vorsätzen: Sie haben sich vorgenommen, 2017 nachhaltiger zu leben, weniger Müll zu produzieren und die Umwelt zu schonen? 

10 wertvolle Tipps für mehr #Nachhaltigkeit im Alltag gibt es unter: http://blog.ebay-kleinanzeigen.de


sBarista jetzt im Gutes von hier-Shop in Ulm erhältlich

Klasse: Seit gestern können Sie unseren Bio-Kaffee sBarista im neuen Gutes von hier-Shop kaufen, mitten in der City von Ulm!

Schauen Sie vorbei, es lohnt sich: Neben unseren Filterkaffees, unserem würzigen Espresso und feinen Café Crema warten zahlreiche weitere Manufaktur-Leckereien auf Sie.

Unter anderem erhalten Sie dort Produkte der Nudelmanufaktur Schaut, der Bio-Mandelmanufaktur Papillon und der Reutlinger Essig-Manufaktur.

Mehr Infos zu unserer Kaffee-Hausmarke sBarista finden Sie unter www.sbarista.de.

s.Bar macht jetzt Kaffee!

Das Lieblingsgetränk der Deutschen ist … Kaffee natürlich! Und weil wir bei s.Bar besonders hohe Ansprüche an den beliebten Wachmacher und Energiespender haben, machen wir jetzt selbst Kaffee.

Unsere erste Kaffee-Hausmarke nennt sich sBarista, startet mit vier Sorten und ist 100 Prozent Bio. Die Kaffeebohnen werden schonend im Langzeitverfahren hier in der Region geröstet.

Selbstverständlich kommen ab Mai 2016 Schritt für Schritt alle Gäste unserer Betriebsrestaurants in den Genuss unserer feinen Bio-Kaffees. Doch primär ist sBarista an alle Kaffeeliebhaber da draußen gerichtet. Daher starten wir in Stuttgart demnächst mit dem ersten klimaneutralen Kaffee-Lieferservice per E-Bike!

Mehr erfahren Sie hier und natürlich unter www.sbarista.de!

Impressionen vom 3. "Gutes von hier"-Genussabend

Mit ein paar Impressionen bedanken wir uns bei allen, die es gestern Abend in die Eselsmühle nach Musberg geschafft haben – und natürlich bei den Veranstaltern Gutes von hier und SANSHINE Communications. Wir haben uns über die große Resonanz gefreut – die Stimmung war toll, die Location großartig und die Gespräche spannend.

Wir als Caterer hoffen natürlich, die regionalen Köstlichkeiten haben gemundet!


Mission: Gesunde Mitarbeiter! VBG holt die s.Bar an Bord

Die s.Bar hat die Unfallversicherung VBG als neuen Kunden gewonnen und eröffnet am 18. April 2016 ein neues Betriebsrestaurant in Ludwigsburg! Die VBG forderte explizit ein gesundes, ausgewogenes Ernährungsangebot.

„Wir freuen uns riesig, unsere Ludwigsburger Gäste schon bald mit gesunden Speisen zu verwöhnen“, sagt s.Bar-Chef Udo Sanne. „Bei der s.Bar reden wir nicht nur über gesunde Küche, wir leben sie.“

Die s.Bar wird neben einem vielfältigen Mittagsangebot auch Frühstück und die Konferenzbewirtung anbieten. Aufgrund der zentralen Lage der VBG Bezirksverwaltung inmitten der Ludwigsburger Innenstadt, sind auch „Fremdesser“ von umliegenden Firmen eingeladen, in der s.Bar zu speisen.

Frisches Gemüse kann so lecker sein – richtig zubereitet. (Foto: Frédéric Prochasson – fotolia.de)

Entscheidungshilfe: das GAS-Ampelsystem

Eine Voraussetzung, um Caterer für die VBG zu werden, war es, das Gastronomische Ampelsystem (GAS) in den Restaurant-Alltag zu implementieren. Jedes Gericht, das die s.Bar künftig auf den Teller zaubert, erhält eine Signalfarbe (grün, gelb oder rot). Diese zeigen an, wie gesundheits-
förderlich das Essen ist – wobei das grüne Gericht das Gesündeste ist.

Die Farben erleichtern den Gästen die Essenswahl, geben ihnen eine schnelle Orientierungshilfe und soll den VBG-Mitarbeitern auf einfache Art und Weise eine gesunde Ernährungsweise ermöglichen. Dabei geht es nicht um Bevormundung. Denn wer zum roten Essen greift, muss noch lange kein schlechtes Gewissen haben – solange er das nicht jeden Tag macht. Die Mischung macht’s!

Bei der Berechnung der Farbe spielen zahlreiche Parameter eine Rolle: Der Zucker- und Fettgehalt sowie die Zubereitungsart, die Qualität der Lebensmittel und die Dauer der Warmhaltung. Hinter dem ausgeklügelten System stecken Wissenschaftler von der Hochschule Niederrhein.

Und das Beste: „Niemand muss auf irgendetwas verzichten“, betont s.Bar-Chef Udo Sanne. „Die Zeiten, in denen nur rote Gerichte schmecken, sind längst vorbei. Die Gäste werden überrascht sein, wie lecker Vegetarisches sein kann.“ Und: Bereits mit kleinen Rezeptur-Änderungen bei Klassikern (z. B. Spaghetti Bolognese), lässt sich ein Essen erheblich „gesünder“ machen.

s.Bar übernimmt Verantwortung für ihre Gäste

„Wir sind begeistert, dass der VBG als unser Auftraggeber die Gesundheit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter so sehr am Herzen liegt“, fasst Udo Sanne zusammen, der davon überzeugt ist, dass jeder, der Betriebsrestaurants betreibt, eine große Verantwortung übernimmt: Die Aufgabe, Menschen täglich mit hochwertigem, gesundem Essen zu versorgen.

„Fitte, leistungsfähige und motivierte Mitarbeiter sind das höchste Gut einer Firma – gerade mit Blick auf den langfristigen Unternehmenserfolg“, weiß Udo Sanne.


Studie: Regionale & gesunde Küche voll im Trend

Jetzt ist es amtlich: Die Deutschen wollen volle Transparenz, mehr regionale Lebensmittel und gesünderes Essen im Betriebsrestaurant. Die Food-Spezialisten von Aviko haben rund 300 Gäste befragt und kamen zu Ergebnissen, die zeigen, dass das, was wir bei der s.Bar seit Jahren als selbstverständlich erachten, heute voll im Trend liegt!

Schauen wir uns die Antworten der Befragten genauer an:
9 von 10 Gästen wollen wissen, woher das Essen auf ihrem Teller stammt. Immerhin jeder Zweite ist bereit, mehr Geld für Erzeugnisse aus der Region auszugeben. Die Tendenz ist eindeutig: Wer Kantinen betreibt, der muss heute mit offenen Karten spielen – und kann zugleich darauf zählen, dass den Gästen gutes Essen heute etwas wert ist.

s.Bar: als Pioniere ihrer Zeit voraus!
Für uns sind Lebensmittel aus der Region Leidenschaft und Herzensangelegenheit. Wir haben extra nochmal nachgerechnet: Mehr als 80 Prozent aller Zutaten, denen sich unsere Spitzenköche annehmen, stammen aus Baden-Württemberg – vieles davon in Bio-Qualität. Warum wir darauf setzen, obwohl wir günstigere Alternativen oder gar vorproduzierte, tiefgefrorene Ware einkaufen könnten? 

Erstens: Weil es besser schmeckt. Und zweitens, weil wir gerne mit Erzeugern und Händlern zusammenarbeiten, denen wir vertrauen und die uns garantiert die beste Qualität liefern. Der positive Nebeneffekt: Wir wissen immer ganz genau, woher die Lebensmittel kommen, und sorgen für volle Transparenz in den s.Bar-Betriebsrestaurants. Drittens: Nachhaltigkeit spielt für uns eine große Rolle. Mit Produkten, die wir aus der Region einkaufen, vermeiden wir lange Lieferwege und senken damit unseren CO2-Fußabdruck. Viertens: Unsere Köche lieben es, kreativ zu sein. Schon mal exotische Speisen mit heimischen Zutaten kombiniert? Dann ab ins nächste s.Bar-Betriebsrestaurant!

Mission: Gesunde Mitarbeiter
3 von 4 Gäste möchten im Betriebsrestaurant gesund essen! Klasse, dass den Deutschen die beiden Themen Gesundheit und Ernährung inzwischen sehr wichtig sind. Wir bei der s.Bar haben uns – noch vor dem Engagement für regionale Speisen – der gesunden Küche verschrieben.

Vegetarisch (und inzwischen auch vegan) steht bei uns immer auf der Speisekarte. Unsere Köche beweisen täglich, dass fleischlos richtig lecker sein kann und Abwechslung in die Mittagspause bringt. Ganz abgesehen davon kann es nicht schaden, zwei bis drei Mal in der Woche auf Fleisch zu verzichten – nicht zuletzt aufgrund der WHO-Studie, wonach zu hoher Fleischkonsum Krebs begünstigen kann.

Mit der s.Bar-Ampel zum Erfolg
Darüber hinaus haben wir das s.Bar-Ampelsystem entwickelt, das Gerichte anhand ihrer Kalorienzahl in drei Farben aufteilt – grün (leicht), gelb und rot (deftig).

Für unsere Gäste ist das eine einfache Art der Orientierung, um sich figurfreundlich zu ernähren. Auf diese Weise kann jeder auch mal bewusst zu einem roten Gericht greifen, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen. Denn: Die Abwechslung macht’s!

Übrigens: In unseren Betriebsrestaurants könnt ihr unbehandelte Orangen aus Portugal kaufen (dank Pois). Außerdem bieten wir euch vormittags frisch gepresste Smoothies und Säfte an.

Gesundheitsförderung in der Kantine
Koche Gutes … und sprich darüber! Beim Thema gesunde Küche spielt die Kommunikation eine entscheidende Rolle. Daher informieren wir über die Herkunft unseres Essens und sind offen für Nachfragen.

Wir bieten zudem spezielle Aktionstage zu den Themen Ernährung, Wohlbefinden, Bewegung und Umwelt an, die von Aktionsgerichten flankiert werden. An derartigen Gesundheitstagen haben die Gäste die Chance, ins Gespräch mit unseren Ernährungswissenschaftlern und Fitnessexperten zu kommen. Ganz wichtig: Alles ist freiwillig – und soll Spaß machen. So geht nachhaltige Veränderung.

TV-Tipp: Iglo, Frosta & Co. – Wie gut ist Tiefkühlkost?

Unser TV-Tipp am morgigen Dienstag, den 16.2.2016, um 20:15 Uhr auf ZDF: In der Doku "Iglo, Frosta & Co. – Wie gut ist Tiefkühlkost?" geht Nelson Müller im der Frage nach, was in Tiefkühlprodukten noch drinsteckt.

Der Sternekoch entlarvt die Tricks der ‎Lebensmittelindustrie und zeigt, was wir guten Gewissens aus der Tiefkühltruhe essen können. Und besonders wichtig: Der Experte testet den Geschmack ausgiebig.

Nur gut, dass wir uns die Frage, ob noch ‎Vitamine und Nährstoffe drin stecken, gar nicht erst stellen müssen: Wir kochen frisch und mit regionalen Zutaten – täglich!



Klasse: Frankreich verbietet Lebensmittelverschwendung

(Foto: shootingankauf, fotolia.com)


Frankreich setzt ein Zeichen gegen ‪‎Lebensmittelverschwendung‬: Ab sofort dürfen französische Supermärkte keine ‪Lebensmittel‬ mehr in den Müll werfen. Stattdessen müssen sie Ware, die nicht verkauft wurde, entweder spenden oder zum Beispiel als Tierfutter an die Landwirtschaft abgeben. Kostenlos. 

Wir finden: Vorbildlich! Zeit, dass auch Deutschland bei diesem Thema mehr Gas gibt. 

Wir als s.Bar achten übrigens in unseren Betriebsrestaurants penibel darauf, dass nichts im Abfall landet, was noch essbar ist. Als Mitglied bei United Against Waste geben wir unseren Mitarbeitern regelmäßig Workshops zum Thema. Außerdem haben wir einen Nachhaltigkeitsleitfaden entwickelt, den wir nach und nach umsetzen.

Mehr zu unserer Mitgliedschaft bei United Against Waste hier.

Gesund durch den Winter – mit Champignons! (Teil 4)

Braune und weiße Champignons, die beliebtesten Speisepilze der Deutschen. (Foto oben: Natika, fotolia.com)

Rund 67.000 Tonnen Champignons haben die 2015 gegessen. Neuer Rekord. Und wen wundert’s? Die beliebten Speisepilze passen zu jedem Gericht, sind gesund und haben kaum Kalorien. Was sie sonst noch zum perfekten Winter-Gemüse macht, verraten wir dir im folgenden Beitrag.

Kleiner Pilz, großes Kino
Champignons haben in Deutschland das ganze Jahr über Saison. Im Winter aber werden sie zu etwas ganz Besonderem: Denn neben zahlreichen Vitaminen, Nährstoffen und pflanzlichem Eiweiß enthalten sie wertvolles Vitamin D.

Diesen wichtigen Stoff nehmen wir sonst über Sonnenstrahlen auf unserer Haut auf. Da jedoch die Sonne an den Wintertagen seltener und schwächer scheint, müssen wir Vitamin D über Nahrungsergänzungsmittel oder tierische Lebensmittel aufnehmen. Champignons sind also eine richtig gute Wahl, wenn du dich vegetarisch ernährst.

Du kannst Champignons übrigens guten Gewissens genießen: 100 Gramm haben nur 15 Kalorien. 

Tipps zu Lagerung und Zubereitung
Champignons sind in der Küche vielseitig einsetzbar: Du kannst sie roh im Salat essen, sie in der Pfanne mit frischer Petersilie anbraten und als Beilage verzehren – du kannst sie dünsten oder sie als Highlight auf eine Suppe geben. Die Möglichkeiten sind riesig! Beim Kauf solltest du auf Folgendes achten:

– Frische Champignons solltest du keinesfalls waschen. Nutze stattdessen eine weiche Bürste oder Küchenpapier, um Sand oder Erde abzustreifen. Wäschst du sie mit Wasser, saugen sie sich damit voll und verlieren ihr typisches Aroma.


– Weiße und braune Champignons unterscheiden sich in ihren Inhaltsstoffen nicht. Manche Menschen bevorzugen jedoch die braunen, da sie für viele als aromatischer gelten.

– Frische Pilze erkennst du daran, dass ihr Fleisch fest, sie einen leichten, frischen Pilzgeruch haben und ihr Hut eher geschlossen ist. Nach dem Kauf solltest du sie schnell verzehren – maximal sind sie 2-3 Tage haltbar.

– Der beste Ort für die auch Egerlinge genannten Pilze ist das Gemüsefach im Kühlschrank. Du solltest allerdings darauf achten, sie nicht neben Frühlingszwiebeln zu legen,  da Champignons Gerüche annehmen.

Das Aufwärmen von zubereiteten Pilzen ist kein Problem – entgegen vieler Behauptungen. Wichtig ist hierbei allerdings, dass du sie nach dem Kochen abkühlen lässt und dann sofort in den Kühlschrank stellst.

– Die Plastikverpackung, in der wir Champignons im Supermarkt meist erhalten, solltest du möglichst entfernen. Auf diese Weise kann das Kondenswasser entwichen und die Pilze bleiben länger frisch. Denn: Champignons enthalten mehr als 90 Prozent Wasser. 

Ratatouille mit Champignons.
(Foto: svetavo, fotolia.com)

TV-Tipp: Die Tricks der Lebensmittelindustrie

Heute Abend, den 2. Februar 2016, um 20:15 Uhr widmet sich ‎Food-Experte Sebastian Lege ganz pragmatisch im ZDF den Tricks der Lebensmittelindustrie. Wir werden auf jeden Fall reinschauen. Und ihr?

Hier als kleiner Vorgeschmack der Trailer.

Gesund durch den Winter – mit dem Superfood Grünkohl (Teil 3)

Grünkohl-Salat mit Apfel, Sellerie, Meerrettich und Haselnüssen. (Foto: cyclonebill)
Grünkohl kurz vor der Ernte.
Grünkohl-Salat mit Kichererbsen. (Foto: Cajsa Lilliehook)

In Deutschland genießt Grünkohl keinen guten Ruf: Er gilt als Wintergemüse, das vor allem Senioren mit fetter Wurst verspeisen. In vielen Ländern der Erde hingegen ist Grünkohl voll im Trend – und gilt inzwischen sogar als Superfood, das in allen möglichen Varianten gegessen wird. 

Superfood der Hipster und Hollywood-Stars
In den USA ist ein regelrechter Hype um die Kohlpflanze entstanden: Hier zeigen sich Superstars wie Gwyneth Paltrow oder Jennifer Aniston mit Grünkohl-Chips und -Salaten. First Lady Michelle Obama schlürft gerne Grünkohl-Smoothies. Sterneköche und Food-Blogger singen Lobeshymnen auf das Gemüse, das oft roh verzehrt wird.

Klingt seltsam, ist aber kaum verwunderlich: Die Kohlart, die erstmals im 3. Jahrhundert von den Griechen angebaut wurde, hat zahlreiche positive Effekte auf die Gesundheit bei gerade mal 49 Kalorien auf 100 Gramm.

Grünkohl (englisch „kale“) enthält jede Menge Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe, Eiweiß, Ballaststoffe und Eisen. Er zählt zu den Vitamin-C-reichsten Lebensmitteln überhaupt: 100 Gramm decken deinen Tagesbedarf! Kurz gefasst: Das Superfood stärkt das Immunsystem, wirkt entzündungshemmend und senkt das Krebsrisiko. 

Tipps zum Kauf und zur Zubereitung
Das Supergemüse hat von November bis März Saison. Dann ist es problemlos frisch erhältlich. 

Beim Kauf solltet ihr darauf achten, dass die Blätter dunkelgrün sind. Wenn ihr ihn nach Hause bringt und nicht sofort verarbeitet, steckt ihr ihn in den Kühlschrank – und zwar ins kühlste Fach. So hält sich das Wintergemüse locker bis zu 5 Tage lang.

Was viele nicht wussten: Grünkohl ist problemlos roh verzehrbar! Er schmeckt sogar richtig gut und dank der Bitterstoffe äußerst interessant. Die einzelnen Blätter solltet ihr mit einem Messer vom Strunk abschneiden. Die Blätter gut waschen und in kleine, mundgerechte Stücke schneiden. 

Das perfekte Wintergemüse: Grünkohl ist im Winter also eine absolute Top-Empfehlung. Dass er in Deutschland wenig Fans hat, liegt also vor allem am muffigen Image. Noch. Deshalb haben wir für euch hier ein Rezept aufgeführt.

Ansonsten gilt: Seid kreativ – haut Grünkohl in den Wok, backt ihn kross aus oder genießt ihn roh als Salat mit Parmesan!

Noch ein paar Webtipps für euch:

Herstellung von Kale Chips in einer US-Manufaktur. (Foto: Victor Grigas)

Rezept-Tipp: Kale Chips
Das brauchst du: 250 Gramm frischer Grünkohl, 3-4 Esslöffel Olivenöl, ½ Teelöffel Salz

1. Schneide die Grünkohlblätter vom Strunk ab und hacke/reiße ihn in mundgerechte Stücke. Wasche und trockne ihn gut. Heize den Backofen auf ca. 130 Grad vor. 

2. Mische das Olivenöl mit Salz wende die Blätter ausgiebig darin. Du kannst hier zusätzlich beliebige Gewürze einsetzen (Chilis beispielsweise). 

3. Jetzt verteilst du die marinierten Grünkohl-Blätter auf einem Blech mit Backpapier. Wichtig: Nicht zu eng aneinander legen, damit sie alle schön gleichmäßig trocknen können und knusprig werden. 

4. Nach ca. 35-40 Minuten sind deine Kale-Chips fertig! Am besten werden die Chips, wenn du ab und zu den Ofen öffnest, um den entstehenden Wasserdampf rauszulassen.

5. Abkühlen lassen und den knusprigen Grünkohl-Snack genießen!

Video-Tipp: Die Wahrheit über Fett

"Tierisches Fett ist gefährlich und macht dick", heißt es oft.

Doch ganz so einfach ist es nicht. Denn wie immer gilt beim Thema Ernährung: Wer sich ausgewogen ernährt, Fettiges in Maßen genießt und Wert auf hochwertige ‪Lebensmittel‬ legt, der bleibt langfristig gesund.

In der spannenden ‪WDR-Story "Die Wahrheit über Fett“ erfährst du noch mehr zum Thema und die Tricks der Lebensmittelindustrie (Stichwort: Cholesterin-senkende Margarine!).

Klick auf das Bild, um zur Reportage in der ARD-Mediathek zu gelangen!

Gesund durch den Winter – mit Orangen! (Teil 2)

Weiter geht es in unserer "Gesund durch den Winter": Heute wollen wir euch die Orange näher vorstellen, die für viele Menschen als die Winterfrucht schlechthin gilt. Doch hält die saftige Zitrusfrucht, was sie verspricht? Wir finden: Auf jeden Fall!

Waschechte Vitamin-Bomben
Orangen duften nicht nur herrlich und schmecken grandios saftig – sie enthalten auch jede Menge Vitamin C. In 100 Gramm Fruchtfleisch stecken rund 50 Milligramm des wichtigen Vitamins, das Erkältungen und andere Infekte effektiv bekämpft. Dabei ist es ganz egal, ob du sie schälst oder roh isst oder sie zu einem leckeren Glas O-Saft presst – einem wahren Immunsystem-Cocktail.

Damit nicht genug: In Orangen stecken viele weitere Mineralstoffe, die du im Winter benötigst. Dazu gehören Eisen, Phosphor, Kalium, Kalzium und Magnesium – allesamt wertvolle und für deinen Körper unentbehrliche Stoffe. Zugleich haben Orangen vergleichsweise wenige Kalorien: 100 Gramm der Frucht kommen auf unter 50 Kalorien.


Ursprung und Situation heute
Ursprünglich stammt die Orange übrigens aus China (der oft verwendete Name „Apfelsine“ bedeutet nichts anderes als „Apfel aus China“), wo sie aus einer Kreuzung von Mandarine und Pampelmuse entstanden ist. In Europa waren es die Portugiesen, die die Orange im 15. Jahrhundert als erste Nation einführten.

Heute beziehen wir Europäer den Großteil der Früchte von großen Plantagen, die ihre Orangen zu Spottpreisen verkaufen. Leider werden die leckeren Zitrusfrüchte oft unter sehr schlechten Arbeitsbedingungen geerntet und der Einsatz von Pestiziden ist enorm – worunter Menschen, Tiere und Pflanzen langfristig leiden (Studie zu Orangensaft „Ausgepresst“, 2015).

Fairer Handel ist Trumpf!
Achte deshalb darauf, dass du Orangen kaufst, die fair gehandelt werden, aus Europa stammen und idealerweise das Bio-Siegel tragen. Aus unserer Erfahrung als Gastronomen sind gerade naturbelassene, reif geerntete Früchte am leckersten und besonders ergiebig.

Aus diesem Grund arbeiten wir mit unserem Partner pois zusammen, der wiederum eng und familiär mit portugiesischen Bauern – die sonst nicht überleben könnten – kooperiert und angemessene Löhne zahlt.

Der Winter ist übrigens genau die richtige Zeit, um Orangen zu kaufen. In Europa werden die Zitrusfrüchte im Schnitt von August bis Oktober geerntet, um sich dann auf den Weg zu uns zu machen. Also: Mit frischen Orangen machst du in der kalten Jahreszeit alles richtig – für dich und deine Umwelt!

Gesund durch den Winter – mit der Kiwi! (Teil 1)

Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit ist eine gesunde Ernährung das A und O, um dein Immunsystem fit zu halten. In unserer s.Bar-Reihe „Gesund durch den Winter“ stellen wir dir ein paar richtige Vitamin-Bomben vor, die dir Erkältungen vom Leib halten werden. Den Start macht die Kiwi, die kleine Wunderfrucht.

Kiwis – die kleinen, leckeren Wunderfrüchte
Kiwis haben es in sich: Die ursprünglich aus China stammenden Früchte enthalten im Schnitt fast doppelt so viel Vitamin C wie Orangen – 100 Gramm Kiwi kommen auf 70 Milligramm des Vitamins. Damit deckst du als Erwachsener mit nur einer Frucht deinen gesamten Tagesbedarf!

Außerdem enthalten Kiwis jede Menge Kalium, Calcium und Magnesium. Und: Obwohl sie so süß sind und so viel Gesundes enthalten, hat eine durchschnittliche Frucht nur etwa 50 Kalorien. Besser geht’s kaum!

Also: Nimm dir jetzt in der kalten (und derzeit regnerischen) Jahreszeit ab und zu mal eine Kiwi mit in die Arbeit! Schneide die kleine Frucht in zwei Hälften und löffle sie aus – so einfach kann ein gesunder Snack sein.

Übrigens: Auch als Smoothie kommt das grüne Obst richtig gut an. Hier ein Rezept-Tipp.

Schoko-Weihnachtsmänner lecker recyceln!

Alle Jahre wieder: Was tun mit all den übrig gebliebenen, angebrochenen Schoko-Weihnachtsmännern? Wir haben drei Rezepte ausgegraben, wie ihr sie möglichst lecker recyceln könnt. Einfach auf das Foto klicken!


Unsere Rezepte für leckere Schoko-Reste-Desserts. (Foto: tournee – Fotolia.com)

Warum sich jeder Cent mehr beim Gänsebraten lohnt!

… und wo kauft ihr eure Weihnachtsgans? Beim Discounter? Im Supermarkt?

Keine gute Idee, wie eine aktuelle, sehr schockierende Dokumentation auf 3sat zeigt. Der gelungene Film zeigt allerdings auch, warum es sich lohnt, für einen leckeren Gänsebraten mehr Geld in die Hand zu nehmen.

Aus diesem Grund beziehen unsere s.Bar-Betriebsrestaurants ihr Gänsefleisch in der Vorweihnachtszeit von Landwirten in der Region Stuttgart, denen wir vertrauen.

So zum Beispiel bei Rolf Wais in Stuttgart Degerloch, der seit 20 Jahren im Geschäft ist. Dort laufen die Gänse frei über die Wiese, haben jede Menge Platz, erhalten selbst hergestelltes Futter und begrüßen jeden Besucher mit fröhlichem Geschnatter.

Das sind uns unsere Gäste wert.

Esst mehr Gemüse – und tut etwas für die Umwelt

15.415 Liter Wasser braucht es, um 1 Kilo Rindfleisch "herzustellen", von der Geburt bis zu Schlachtung. Bei Schweinefleisch sind es immerhin noch 5.988 Liter für ein Kilo Fleisch. Zugleich haben Millionen von Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser! 

Wir finden, wir sollten mehr ‪‎Gemüse‬ essen – und Fleisch als absolutes Highlight zelebrieren! Fleisch sollte niemals zur täglichen Gewohnheit werden. Es ist einfach zu wertvoll – und alles andere als ein nachhaltiges, umweltfreundliches Produkt.

Beim Gemüse sollten wir alle jedoch darauf achten, dass es aus der Region stammt. Denn in Nordafrika produzierte Paprikas oder Tomaten benötigen dort deutlich mehr Wasser als in unseren Breiten.

Bei den CO2-Werten sieht es übrigens ähnlich aus: Um 1 Kilo Rindfleisch zu erzeugen, werden rund 13.000 Gramm CO2 in die Luft geschleudert. Bei Gemüse sind es lediglich 150 Gramm (Quelle: WWF Deutschland).

Gut, dass wir in unseren Restaurants täglich zahlreiche ‎Veggie‬-Speisen anbieten. Unsere Mitarbeiter schicken wir zudem regelmäßig auf Nachhaltigkeitsschulungen mit unserem Partner talk & act. Denn: Wir haben eben nur diese eine Erde!

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Udo Sanne am Herd – auf der SlowSchaf 2015

s.Bar-Chef Udo Sanne hat am gestrigen Sonntag, den 1. November, die Showküche der Kombi-Messe SlowSchaf und schön&gut unsicher gemacht.

Ab 11:30 Uhr stand der Experte für regionale Lebensmittel gemeinsam mit Markus Vogelsanger von Slow Food Deutschland und Moderatorin Iris Goldack vom Reutlinger General Anzeiger am Herd. Wahl-Tübinger Sanne assistierte beim Kochen und berichtete den neugierigen (und hungrigen) Gästen in der prall gefüllten Messehalle über die Relevanz regionaler Zutaten. 

Qualität hat seinen Preis – und schmeckt! 
Udo Sannes Message: Es ist nicht einfach, tausende von Menschen in Betriebsrestaurants mit Gerichten, deren Zutaten aus der Region stammen, täglich zu verköstigen. Die s.Bar macht es trotzdem.

Und das hat gute Gründe: Man stärke nicht nur Erzeuger und Manufakturen aus Baden-Württemberg, die mit viel Know-how und Leidenschaft produzieren. Vor allem aber erhält die s.Bar enorm hochwertige Produkte in gleichbleibender Qualität. „Wir wurden in Deutschland leider zur ‚Geiz ist geil’-Mentalität erzogen“, so Sanne. Und: Wer Nachhaltigkeit als Gastronom wirklich lebe und schätze, der müsse immer auch die Erzeugung der eingesetzten Lebensmittel im Blick haben. 

Vielfalt „Made im Ländle“
Während der s.Bar-Gründer über sich, sein Unternehmen und seine „Mission“ berichtete, bereitete Vogelsanger Lammrücken und Lammleber mit „sarrasin duchesse“ mit Apfel-Thymian-Chutney zu. Das klingt exotisch, kommt tatsächlich aber alles aus Baden-Württemberg: das Fleisch vom Biolandhof Stotz in Lichtenstein auf der Schwäbischen Alb, die Zutaten für die „Herzogin-Kartoffeln“ aus Buchweizengries von Lauteracher Alb-Feld-Früchte, die Äpfel aus Tübingen, die Zwiebeln (Höri-Bülle) vom Bodensee und die Gewürze ebenfalls aus dem Schwabenland.

Zwischendurch – für den kleinen Hunger – gab es geröstete Soja-Bohnen von Rehlauf am Bodensee in verschiedenen Geschmackssorten, die die s.Bar-Köche in ihren Gerichten kreativ einsetzen (beim Regionalen Catering). „Für uns sind solche Produkte Juwelen“, sagte der s.Bar-Chef.

Erneut rekordverdächtige Messetage
Rund 20.000 Besucher kamen vom 30. Oktober bis 1. November auf die Kombi-Messe schön&gut und SlowSchaf nach Münsingen, um die Schwäbische Alb von ihrer schönsten und leckersten Seite kennenzulernen. Rund 160 Aussteller waren beim Aushängeschild für die ganze Region dabei – darunter auch unsere Ulmer Freunde von Gutes von hier, die ihre fantastischen Geschenkboxen gefüllt mit regionalen Leckereien unter die Menge brachten.

Hier ein paar Impressionen aus der Alblust-Showküche:

Pestizide, Dumping-Preise und Sklavenarbeit: Warum Orangen nicht für alle gesund sind

Orangen könnt ihr in den Restaurants der s.Bar ohne schlechtes Gewissen genießen. (Foto: Atamari)

Die Deutschen schwören auf ihren Orangensaft am Morgen. Wer will nicht auf den fruchtigen Genuss und die tägliche Portion Vitamin C verzichten? 

Was viele nicht wissen, wenn sie zum Saft im Supermarkt greifen: Die Früchte, aus denen er hergestellt wird, sind für viele Menschen, die in der Produktion und in der Lieferkette beschäftigt sind, alles andere als gesund.

Wie die beiden NGO's Christliche Initiative Romero und Global 2000 in ihrer Studie "Ausgepresst" herausfanden, werden Orangen aus aus dem Exportland Brasilien in "moderner Sklavenarbeit" geerntet. Zugleich werden in den Plantagen so viele Pestizide eingesetzt wie kaum an einem anderen Ort.



Ausgepresste Arbeiter – leidende Natur
Die Großkonzerne, die den Markt beherrschen, setzen extrem niedrige Preise durch – mit einer dramatischen Konsequenz: Die Arbeiter, die die Früchte ernten, können kaum noch von ihrer Arbeit leben. Zugleich sind die Bedingungen mies: Ohne Sicherheitsvorkehrungen stehen sie auf wackligen Leitern, mit kiloschweren Säcken voller Orangen auf dem Rücken – jeden Tag in der prallen Sonne.

Pestizide werden reichlich versprüht. Auch dann, wenn Menschen in den Plantagen arbeiten – pures Gift für die Arbeiter! Ganz zu schweigen davon, dass die Pflanzenschutzmittel Böden, Gewässer und das Leben von Tieren nachhaltig gefährden.

s.Bar setzt auf fairen, direkten Import
Angesichts solcher Berichte sind wir froh, dass wir unsere Zitrusfrüchte direkt von portugiesischen Kleinbauern beziehen, die keine Pestizide einsetzen, die Früchte reif ernten sowie für ihre Arbeit das Vierfache (!) dessen erhalten, was sie auf dem Großmarkt bekommen würden.

Die kleine Initiative pois - natürlich - nachhaltig - fair aus Winnenden macht's möglich. Inzwischen ist die Nachfrage gewaltig nach den Zitrusfrüchten – auch wenn man keine offiziellen und leider sehr teuren Bio- oder Fairtrade-Siegel vorweisen kann.

Uns hat das soziale, nachhaltige Projekt längst überzeugt. Seit diesem Jahr bekommen wir Früchte in einer Qualität, die selbst unseren erfahrensten Küchenchefs Freudentränen in die Augen treibt!

pois – ein modernes Win-win-Szenario
Alles über pois, die unsere Restaurants seit 2015 beliefern, findet ihr auf ihrer Website. Dort könnt ihr zudem Bestellungen aufgeben, deren fruchtiger Inhalt aus Portugal ohne Umwege  ins Schwabenland gefahren kommt. 

Jetzt hoffen wir, dass ihr euch schon auf euren nächsten frisch gepressten Orangensaft oder Smoothie in einem unserer Betriebsrestaurants freut – ganz ohne schlechtes Gewissen!



s.Bar für "Caterer des Jahres" nominiert

Gute Nachrichten: Wir sind für den wichtigen Branchen-Award "Caterer des Jahres 2015" nominiert worden – in der Kategorie "Ernährung, Gesundheit, Nachhaltigkeit".

Der Preis wird am 13. Oktober 2015 in Köln verliehen, nachdem uns eine hochkarätig besetzte Jury ins Kreuzverhör genommen haben wird.

Unsere Mitstreiter sind große Nummern im Catering-Business: die Compass-Gruppe und die A&Z Foodmanufaktur. Es ist schon eine Ehre, unter den Nominierten zu sein.


s.Bar hat sich konsequent weiterentwickelt
Beworben haben wir uns mit den beiden neuen Konzepten Regional-Regal und Regionales Catering. Dahinter steckt das Gesamtkonzept der s.Bar, für das die beiden genannten Angebote quasi das "i-Tüpfelchen" sind.

Seit Jahren schon setzen wir auf Lebensmittel aus der Region. Wir greifen auf ein starkes Lieferantennetz und den direkten Kontakt mit den Erzeugern zurück, denen wir vertrauen. Diese hochwertigen Zutaten bereiten unsere Köche Tag für Tag frisch und von Hand für unsere Gäste zu. 

Ja, seit Jahren schon stehen für uns die vier Bereiche Ernährung, Wohlbefinden, Umwelt und Bewegung im Mittelpunkt. Diese Begriffe finden in all unseren Maßnahmen immer Berücksichtigung. Nachhaltigkeit war bei uns bereits ein Thema, als sie noch als "uncool" galt. Inzwischen schulen wir unsere Angestellten in Sachen nachhaltiges Wirtschaften und Kochen.

Wir bleiben in Bewegung! Wir arbeiten bereits an neuen regionalen Menüs für unsere Restaurants und tüfteln an neuen Desserts mit regionalen Zutaten. Auch an neuen, sinnhaften Partnerschaften tüfteln wir. Für unsere Gäste.


Regionalität: kulturelle Vielfalt und Lebensqualität

Die Deutschen stehen auf regionale Lebensmittel. Das ist nicht etwa nur irgendein Gefühl: Die Unternehmensberater von A.T. Kearney haben in der Studie „Lebensmittel: Regional ist keine Eintagsfliege“ festgestellt, dass 4 von 5 Verbrauchern mehrfach im Monat regionale Lebensmittel einkaufen.

Das Attribut „Regional“ ist vielen wichtiger als „Bio“, heißt es da auch. Wie wichtig diese Aussage ist, merkt man, wenn man sich die Umsätze mit Bio-Lebensmitteln im letzten Jahr anschaut: fast 8 Milliarden Euro wurden mit Bio-Produkten umgesetzt. Ein drittes wichtiges Ergebnis der Studie: Die regionalen Erzeuger, die ihre Waren ohne großen Umwege verkaufen – etwa auf Wochenmärkten oder im Hofladen –, genießen das größte Vertrauen bei den Deutschen, wenn es um Qualität und Sicherheit geht.

Allerdings: Zahlreiche Kunden wünschen sich noch mehr regionale Lebensmittel. Das Angebot ist vielen zu klein. Schade. Viele Menschen sind bereit, für regionale Lebensmittel mehr zu zahlen.

Mehr Regionalität – dank neuen Ideen
Wir wollen mehr Regionalität bieten. Wir sind zwar weder Erzeuger noch Einzelhändler. Doch wir gehen unseren ganz eigenen Weg: Mit dem Regional-Regal und unserem Regionalen Catering für ganz besondere Events. Pionierprojekte gewissermaßen.

Unser Regional-Regal ist ein Retail-Modul aus alten Obstkisten, das mit seiner rustikalen Optik wunderbar in unsere Betriebsrestaurants passt. Noch besser als sein Look sind die bis zu 100 verschiedenen Manufakturprodukte und Menü-Boxen, die man darin findet. Unser Regionales Event-Catering – mit neu interpretierten Klassikern und Zutaten ausschließlich aus Baden-Württemberg, zum Teil in Bio- und Demeter-Qualität – ist ein innovatives Angebot für Menschen und Unternehmen, die ihre Liebe zur Heimat offen zum Ausdruck bringen möchten.

In unseren Betriebsrestaurants setzen wir bereits seit Jahren auf Zulieferer aus der Region – so weit dies in der Gemeinschaftsverpflegung möglich ist. Inzwischen haben wir ein sehr gutes Kooperationsnetz geschaffen. Die beiden genannten Angebote sind für mich das i-Tüpfelchen unseres Engagements.

Regionale Lebensmittel – aus Überzeugung
Ohne Spezialitäten aus unserer Heimat – ohne diese typischen Zutaten, die wir aus unserer Kindheit kennen – verlieren wir ein Stück weit unsere Identität. Stellen Sie sich vor, es gäbe nur noch große Handelsketten im Einzelhandel um in der Gastronomie. Furchtbar! Ist es nicht die kulinarische Vielfalt, die Lebensqualität ausmacht?

Wir als Caterer, der täglich Tausende Menschen erreicht und die Branche prägen möchte, werden uns deshalb auch weiterhin für die regionalen Betriebe einsetzen. Wir tüfteln bereits an neuen Ideen und speziellen Menüs für unsere Betriebsrestaurants. An Partnern mangelt es uns nicht: Neben unseren kreativen Köchen, erstklassigen Erzeugern und Manufakturen aus ganz Baden-Württemberg sind wir stolz, mit Gutes von hier und regio zusammenarbeiten zu können.

Übrigens: Für unser regionales Engagement wurden wir als "Caterer des Jahres 2015" nominiert. Die Preisverleihung folgt in Kürze.

Instantnudeln aus der Dose. (Copyright: Rainer Zenz)

Unser TV-Tipp zum Wochenende

Heute Abend (14.8.) um 20:15 Uhr auf 3sat​: "Fix und fertig: unser Essen" – Reportage über eine Familie, die erst wieder lernen muss, frisch zu kochen …

Ziemlich erschreckend – und trotzdem super informativ. Erfahren Sie mehr über die Tricks der großen Lebensmittelhersteller, etwa zum Thema Hefeextrakt, das unterm Strich ein fieser Geschmacksverstärker ist – aber nicht als ein solcher deklariert werden muss. Danach werden Sie es sich garantiert zweimal überlegen, ob Sie zur Fertigpizza greifen. 

Für alle, die sofort schauen wollen, hier der Link zur ARD​-Mediathek: 
http://www.ardmediathek.de/tv/45-Min/Fix-und-fertig-Unser-Essen/NDR-Fernsehen/Video?documentId=27770988&bcastId=12772246

Unser Video-Tipp zum Wochenende

Vegan leben oder doch lieber auf Paläo-Diät?

Die SWR-Reportage setzt sich mit vielen aktuellen Ernährungstrends und kulinarischen "Glaubensrichtungen" auseinander. Hier geht's zum Video: http://goo.gl/7fK23G

Wir von der s.Bar meinen: Iss das, was dir schmeckt. Hauptsache, die Qualität und die Herkunft stimmt.


 

 

Was tun gegen die Hitze?

Heute sollten Sie auf Eisgekühltes weitgehend verzichten. 

Warum? Ein paar gute Gründe und weitere sinnvolle Tipps zum Umgang mit der Hitze hat der SPIEGEL zusammengetragen. Hier geht's zum Artikel. 

Veggie-Produkte auf dem Vormarsch

Vegetarische Brotaufstriche: voll im Trend. (Bildquelle: Fotolia)

Fleisch und Wurst sind out – Veggie-Produkte dagegen voll im Trend! Zu diesem Ergebnis kommen die beiden Marktforschungsinstitute GfK und Mintel.

Demnach hat sich der Umsatz bei pflanzlichen Brotaufstrichen und Fleischalternativen in den vergangenen 5 Jahren quasi verdoppelt. Die Nachfrage nach Fleisch und Wurst hingegen ging deutlich um 9 Prozent zurück.

15 Prozent der 16- bis 24-Jährigen sind Vegetarier
Schaut man genauer hin, merkt man, dass es vor allem junge Menschen sind, die sich derzeit dazu entschließen, sich fleischlos zu ernähren oder einfach weniger Fleisch zu essen. Gründe dafür gibt es genug: Das Tierwohl, das in der Massentierhaltung laut Kritikern häufig zu kurz kommt, die eigene Gesundheit und der Umweltschutz.

s.Bar nimmt die Wünsche von Vegetariern und Veganern ernst
Wir von der s.Bar kennen den Trend. Täglich haben wir mit Gästen zu tun, die auf Fleisch verzichten. Deshalb bieten wir in unseren Restaurants jeden Tag eine große Vielfalt an vegetarischen Speisen an. Und auch der Wunsch nach veganen Gerichten kommt immer öfter auf – ein Wunsch, den wir selbstverständlich erfüllen.

Lesen Sie die Ergebnisse von Mintel und GfK im Detail.

Noch engagierter gegen Lebensmittelabfälle: s.Bar ist neuer Partner von United Against Waste!

Gute Nachrichten: Die s.Bar ist ab sofort Mitglied und Partner des Vereins United Against Waste, der sich seit 2012 für die Vermeidung von Lebensmittelabfällen engagiert! Mehr lest ihr auf unserer News-Seite.

Gelungener Aktionstag bei stoba Präzisionstechnik

Unser Probierstand mit leckeren Schorles und Limos aus der Region.
Jeden Tag knackig frisch: unser Salat- und Obstbuffet.
Unser Aktionstag – für mehr Wohlbefinden, Bewegung und Umwelt.
Mit unserem Back-check konnten die stoba-Mitarbeiter ihre Rückenmuskulatur testen und sich Tipps holen.
Bei unserer Messung der Körper-Zusammensetzung blieb nichts verborgen – sie ermittelte den Fettanteil im Körper. Auch hier: tolle Resonanz!
Blutdruckmessungen sollten regelmäßig durchgeführt werden – unser Aktionstag war eine dieser Gelegenheiten.

Ausgewogenes Essen, Leckerbissen aus der Region und zahlreiche Gesundheitstests: Mit unserem heutigen Aktionstag bei stoba in Backnang haben wir den Gästen des Traditionsunternehmens einiges bieten können. Die Resonanz war großartig – wir sagen danke! 

Schon ein bisschen mehr Bewegung verlängert das Leben!

Quelle: Fotolia

Spannender Artikel in den Stuttgarter Nachrichten: "20 Minuten Bewegung am Tag" – für ein besseres und längeres Leben. Wer könnte da schon widerstehen? Zeit, sich aus dem Bürostuhl zu heben! 

Stevia, Süßstoff und Co.: Was ist der ideale Zuckerersatz?

Lesetipp: Interessanter Artikel auf FAZ Online über die Gefahr, die von Zucker, aber auch von seinen vermeintlich gesunden Ersatzstoffen ausgeht. Hier geht's zum Artikel.

So wertvoll sind gesunde & fitte Mitarbeiter!

Zahlen lügen nicht. Deshalb haben wir für euch aus aktuellen Studien ein paar spannende Zahlen zu Fehltagen in deutschen Unternehmen zusammengetragen.

Wir von der s.Bar haben das passende Rezept für gesunde und fitte Mitarbeiter: http://www.s-bar.de/ihre-sbar/leistungen.html

25 Tipps für einen erholsameren Schlaf!

Schlafprobleme? Einer Studie zufolge hat die Mehrheit der Deutschen ihre Probleme mit dem Schlafen. Dabei ist Schlafen essenziell für unsere Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Deshalb haben wir für euch die Initiates file download25 besten Tipps für einen erholsamen Schlaf zusammengetragen. Viel Spaß – und gute Nacht! :)

05/2015 TV-Tipp: "Was uns wirklich nährt"

Hier ein richtig guter TV-Tipp zum Thema Ernährung – was ist wirklich gesund? 

05/2015: Nur drei Minuten Training in der Woche – und trotzdem fit?

 High Intensity Training macht es möglich! Eine wirkungsvolle Methode für Menschen, die nur wenig Zeit für Sport haben. www.bbc.com/news/health-17177251

05/2015: Reportage zum Thema Billigfleisch.

Hier eine nette kleine Doku der ARD zum Thema Billig-Fleisch – hoch informativ und unterhaltsam. 

Video: "Darf ich Billigfleisch essen?"

05/2015 Europa wird immer dicker!

Artikel zu diesem Thema im Spiegel Online

Woran liegt das? Ganz einfach: Zu viel ungesundes, fettiges Essen und zu wenig Bewegung. Wir von s.Bar - natürlich nachhaltig tragen unseren Teil dazu bei, dass sich etwas ändert. In unseren Betriebsrestaurants ist drin, was draufsteht: frische, hausgemachte Speisen, oft vom regionalen Erzeuger. Zudem bieten wir unseren Gästen alltagstaugliche Tipps für mehr Bewegung im Alltag. Mehr Infos hier: http://www.s-bar.de/ihre-sbar/sbar-konzept.html

05/2015: Schaut Nudeln in der s.Bar

Ein Auszug aus dem handgemachten, leckeren Schaut-Sortiment. Die Küchenchefs der s.Bar-Restaurants kochen selbstverständlich mit diesen edlen Nudel-Produkten.
Sabine von Schaut über die Zusammenarbeit mit der s.Bar: „Bei der s.Bar geht es um gesunde Ernährung und regionale Lebensmittel – das trifft auch auf Schaut zu. Auch von der Philosophie her sind wir sehr ähnlich: Wir sind kein industrieller Betrieb, sondern leisten Manufakturarbeit und produzieren unsere Produkte mit Liebe zum Detail – genau wie die s.Bar. Es ist eine Win-Win-Situation, die Vorteile für uns beide bietet. Das passt einfach!"

In unseren Restaurants setzten wir auf die Nudelprodukte der schwäbischen Nudel-Manufaktur Schaut. Warum? Weil wir zur Region stehen – und weil’s einfach besser schmeckt. Um auch die letzten Zweifler zu überzeugen, war Sabine von Schaut vor kurzem im s.Bar-Restaurant bei Vector Informatik GmbH zu Gast und hat unsere Gäste leckere Gratis–Häppchen probieren lassen.


04/20105: Kommentar zum s.Bar-Konzept

Fazit: Regionale Lebensmittel sind auf dem Vormarsch - auch in der Catering-Branche. Wir (mit Gutes von hier) haben wohl erneut Pioniergeist bewiesen! 

04/2015: Zeit, das Rad aus dem Keller zu holen!

Der Frühling lädt zu ausgiebigen Touren an der frischen Luft ein. Und das beste: Ausreden zählen nicht – wie dieser schöne Beitrag von FAZ.NET - Frankfurter Allgemeine Zeitung zeigt.

04/2015: Deutschland und der demografische Wandel

Die Deutschen werden immer älter! Wie wird es 2050 in den Belegschaften der deutschen Unternehmen aussehen? Unsere Zahlen zeigen eine düstere Zukunft. Dennoch: Wenn die deutsche Wirtschaft jetzt reagiert, kann sie erfolgreich bleiben. Denn wir sind überzeugt: Gesundheitsprogramme am Arbeitsplatz, so wie sie die s.Bar - natürlich nachhaltig anbietet, sind ein Teil der Lösung!

04/2015: TV-Tipp Reportage über Deutschlands Schulessen

ZDFzoom fragt: Warum ist Schulessen so schlecht? Die schockierende Reportage über Deutschlands Schulessen. In der ZDFMediathek können Sie sich diese ansehen. 

04/2015: Aktionstag am 14. April bei Vector

Auf dem Aktionstag im s.Bar-Betriebsrestaurant CANtine hat sich alles um ein gesundes Herz gedreht. Was ist Bluthochdruck? Wie erkenne ich ihn – und vor allem: Was kann ich dagegen tun? Unsere Expertinnen haben fleißig gemessen und wertvolle Tipps verteilt. Zu Essen gab es leckeren Salat mit Goji-Beeren-Dressing.


Schmeckt noch besser als er aussieht: Unser knackiger Salat mit Goji-Beeren-Dressing und leckeren Camembert-Ecken – lecker vegetarisch.

Fitnessexpertin und Gesundheitscoach Sandra Gässler empfängt die Gäste beim Aktionstag und gibt wie immer praktische Tipps zum besseren Wohlbefinden.

s.Bar-Expertin Yvonne misst den Blutdruck eines Gasts und gibt alltagstaugliche Tipps.

 

04/2015: Regional-Regal im Betriebsrestaurant

Schöner Artikel über unser neuestes Projekt im Chefs-Magazin – dem Blatt, dem Köche vertrauen (Quelle: chefs!). Wir sagen Danke! Mehr über unser gemeinsames Projekt mit Gutes von hier findest du unterwww.s-bar.de/regio-regal.html. Mit im Regal sind regionale Manufakturen und Erzeuger wie SchautPapillon Mandelmanufaktur,Brezitella und viele mehr.

 

 

11/2014: Schulessen erhält Note „ungenügend“: Es muss sich etwas im System ändern

Kommentar zu Opens external link in new window„Zu viel Fleisch und zu wenig Gemüse im Schulessen“

Eine aktuelle Studie des Bundesernährungsministeriums zur Lage in Schulmensen offenbart vieles, was bereits seit Jahren bekannt sein dürfte: Es kommt zu wenig Gemüse, zu viel Zucker, Fett und Fleisch auf die Teller. Die Vielfalt hält sich in Grenzen, oft gibt es nur ein Menü zur Auswahl. Die Qualität der Produkte lässt oftmals zu wünschen übrig.
 


Von nichts kommt nichts
Warum ist das so? Schauen wir uns den durchschnittlichen Preis eines Essens einmal genauer an: Bezahlt ein älterer Schüler im Schnitt 3,05 Euro für ein Mittagessen, dann bleiben dem Caterer gerade einmal 1,51 Euro für Wareneinsatz, Abschreibungen und Gewinn (3,05 Euro minus 0,49 MwSt. minus 0,15 Euro Gemeinkosten minus 0,90 Personalkosten).



Dabei kann faktisch kein gutes Essen herauskommen, sage ich als Kenner der Catering-Branche. Da helfen keine neuen „Qualitätsstandards“, kein „Ernährungs-TÜV“ und auch kein „besseres Management“, wie Bundesernährungsminister Christian Schmidt (CSU) argumentierte. Es ist auch keine „Frage der Organisation“: Für 1,51 Euro kann man weder frisch noch hochwertig noch ausgewogen kochen. Punkt.



Je billiger, desto fahrlässiger
Natürlich kann man „irgendwie“ kochen und das Ganze in den Schulen aufwärmen lassen. So wie es zahlreiche Massen-Caterer tun, darunter auch die Marktführer. Darunter leiden dann auch in Zukunft tagtäglich Millionen von Schülern an deutschen Schulen – viele von ihnen sind bereits übergewichtig und leiden an Diabetes. Außerdem steigt bei dieser Billig-Billig-Versorgung auch das Risiko für neue Lebensmittelskandale, wie eine weitere Opens external link in new windowaktuelle Meldung zeigt.



Es geht nur, wenn sich etwas im Bewusstsein der Politiker ändert. Die Kinder müssen uns mehr wert sein. Und wir Caterer dürfen bei dieser Art des Preisdumpings nicht mitspielen.



Ihr Udo Sanne
Geschäftsführer der s.Bar

11/2014: Kommentar zum Mikrozensus: Übergewichtige Mitarbeiter? Nicht mit der s.Bar!


Eine Meldung regiert in der letzten Woche die Schlagzeilen: „Jeder zweite Deutsche ist zu dick.“ Die Zeitungen berufen sich auf den aktuellen Mikrozensus, eine repräsentative Befragung des Statistischen Bundesamts.


Die Zahlen sind ein Schlag ins Gesicht für unsere alternde Gesellschaft, meine ich. Insbesondere aber für unsere Unternehmen, deren Erfolg auf leistungsfähigen Mitarbeitern und Führungskräften beruht. Warum? Mit jedem Kilo zu viel steigt das Risiko für Rückenschmerzen, Diabetes und Bluthochdruck.


Wie konnte es so weit kommen? 
Für mich ist es einerseits das fehlende Gesundheitsbewusstsein. Ich glaube, dass zahlreiche Menschen nicht wissen – oder nicht wissen wollen –, wie schädlich ihr Lebensstil für sie ist. 


Das zweites Problem ist der Zeitmangel vieler Erwerbstätiger. Wer zehn Stunden am Tag arbeitet, dem fällt es schwer, abends ins Fitnessstudio oder spazieren zu gehen oder aufwändig zu kochen – besonders dann, wenn zuhause die Familie wartet. 


Jetzt gegensteuern – bevor es zu spät ist

An diesen beiden Punkten setzen wir mit der s.Bar an: In den Unternehmen, die wir betreuen, bauen wir seit Jahren Schritt für Schritt ein Gesundheitsbewusstsein bei der Belegschaft auf.


Was tut mir gut – und was nicht? Darauf geben unsere Experten an regelmäßigen Aktionstagen Antworten. Alles passiert spielerisch, mit motivierenden „Challenges“ und – ganz wichtig – ohne Zwang.


Auch den Zeitmangel gehen wir an – mit dem richtigen Speisenangebot und betrieblicher Gesundheitsförderung. Wer in seiner Freizeit keine Zeit für Sport und gesunde Ernährung hat, dem geben wir während der Arbeit die Möglichkeit dazu.


Ich bin mir sicher: Gesunde, fitte Mitarbeiter sind heute und in Zukunft der entscheidende Wettbewerbsvorteil. 


Ihr Udo Sanne
Geschäftsführer der s.Bar

06/2014: Wir von der s.Bar leben Nachhaltigkeit jeden Tag!

Ganz Deutschland denkt nachhaltig – zumindest eine Woche lang! Der Nachhaltigkeitsrat hat vom 23. bis 29. Juni 2014 die „Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit“ ausgerufen. Wir freuen uns, dass bundesweit zahlreiche Institutionen und Unternehmen dem Ruf folgen. Das zeigt, dass das Thema in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist.

Wir von der s.Bar legen das ganze Jahr über höchsten Wert auf Nachhaltigkeit. „Natürlich nachhaltig“ – das ist nicht umsonst unser Motto! Wir kaufen unsere Lebensmittel von Erzeugern aus der Region ein, die wir seit Jahren kennen. Bei uns kommt auf den Teller, was die Saison bietet. Das schmeckt nicht nur besser, sondern garantiert kurze Lieferwege und reduziert unseren CO2-Fußabdruck. In unseren Küchen gehen wir grundsätzlich bewusst mit unseren Ressourcen um.

Nachhaltigkeit lebt zudem von Informationen: Regelmäßig veranstalten wir das ganze Jahr über Aktionstage, an denen unsere Gäste erfahren, was sie persönlich für eine bessere Welt tun können. Was in unserem Essen steckt und woher es kommt, kommunizieren wir offen.

Nachhaltig engagieren wir uns auch für die Gesundheit unserer Gäste: Mit ausgewogenem Essen und Gesundheitstagen halten wir sie auf Dauer fit und gesund. Das tut der Wirtschaft – und damit der ganzen Gesellschaft – gut.

06/2014: Manager immer stärker unter Druck: Wie kommen sie aus der Leistungsmühle?

Üble Neuigkeiten aus dem Schwarzwald: Wie das Handelsblatt berichtet (20. Juni 2014), hat die dort ansässige Max-Grundig-Klinik 1.000 Manager befragt, wie sie auf Druck reagieren. Das Fazit: Jede zehnte Führungskraft scheidet aufgrund der Dauerbelastung frühzeitig aus dem Beruf aus.

Auch die anderen Zahlen, die der Artikel anführt, machen mir Sorgen: Vier von fünf Chefs können kaum noch schlafen – zahlreiche Manager greifen deshalb zu Drogen und Alkohol, um leistungsfähig zu bleiben. Zugleich steigt die Zahl der Burnout-Fälle, die Selbstmorde unter Top-Managern häufen sich.

Der Private Ausgleich fehlt

Die Chefs von heute treffen Entscheidungen im Minutentakt, sind ständig unterwegs und erreichbar. Der Druck ist enorm. Doch es ist nicht die Arbeit allein, die krank macht, glaube ich. Krank macht vielmehr das, was vielen Entscheidern fehlt: ein Ausgleich.

An der Spitze besteht nur derjenige, der Rückhalt in der Familie oder bei Freunden findet. Durchhalten kann nur derjenige, der abschalten kann, sobald er das Büro verlässt. Ganz oben bleibt außerdem nur, wer sich ein „dickes Fell“ zulegt – das Fachwort lautet Resilienz.

Mit Unterstützung zum Ausgleich
Für viele Entscheidungsträger ist das viel schwerer als es klingt. Aus diesem Grund haben wir unsere Kernkompetenzen – Betriebsrestaurants und betriebliche Gesundheitsförderung – erweitert: Als bundesweit erster Caterer wenden wir uns mit s.Bar-Consulting direkt an Führungskräfte.

Ich weiß heute aus Erfahrung: Mithilfe von individuellen Coachings und Resilienz-Trainings können wir Burn-out und Co. aktiv vorbeugen. Manager, die das Private aus den Augen verloren haben, können es so aus der Leistungsmühle schaff

Immerhin: Am Ende steht und fällt der Erfolg eines Unternehmens – und davon bin ich überzeugt – mit der Gesundheit und der Leistung seiner Entscheidungsträger.

Ihr Udo Sanne
Geschäftsführer der s.Bar

06/2014: Die Lebensmittelindustrie hat ihr Vertrauen verspielt

Die Deutschen wollen mehr Transparenz: Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass es für die Lebensmittelhersteller Zeit ist, wieder auf die Verbraucher zu hören.

Pferdefleisch in der Lasagne, Horror-Videos aus der Massentierhaltung, Bio-Etikettenschwindel, Antibiotika im Fleisch, verseuchte Sprossen und jüngste Einblicke in „Burger King“-Küchen – die Liste der Lebensmittelskandale ist lang.

Mir fällt es schwer, der Lebensmittelindustrie zu vertrauen. Ich bin nicht allein: Wie eine Umfrage der Unternehmensberater von PricewaterhouseCoopers kürzlich zeigte, geht es 3 von 4 Deutschen genauso.

Satte 80 Prozent der Befragten gaben an, heute anders als früher einzukaufen. Ihnen ist die genaue Angabe der Herkunft und der Inhaltsstoffe wichtig. Viele bevorzugen inzwischen Bio-Produkte, andere kaufen direkt beim Erzeuger oder in kleinen Läden. Hinter all dem entdeckte ich den Wunsch nach mehr Transparenz. Wie auch ich möchten Millionen Deutsche wissen, was sie täglich zu sich nehmen.

Transparenz steht für Qualität und Sicherheit
In unseren Betriebsrestaurants legen wir sehr hohen Wert auf die gute und ausgewogene Verpflegung unserer Gäste. Für mich ist es seit Jahren selbstverständlich, offen und ehrlich zu sagen, woher unsere Gerichte kommen und was in ihnen steckt. Transparenz ist nicht nur Sicherheit – sie ist für mich ein Qualitätsversprechen.

Wir können das, weil wir genau wissen, woher das Gemüse, Obst und Fleisch stammt, das wir in unseren Küchen verarbeiten. Wir kaufen größtenteils bei Bio-Händlern und Metzgereien aus der Region ein, die selbst anbauen und selbst schlachten. Zwielichtige Zulieferer haben keine Chance.

Jeder zweite Deutsche ist übrigens bereit, für sichere und hochwertigere Lebensmittel mehr Geld ausgeben. Vielleicht ist das ja ein Weckruf für so manche Chefetage, die noch immer auf billiges Mittagessen in ihrer Kantine setzt? Die Mitarbeiter jedenfalls haben es satt – und ich finde, sie haben mehr verdient.

Ihr Udo Sanne

Geschäftsführer der s.Bar

03/2014: Discounter senken Fleischpreise: Warum niemand vom Preiskrieg profitiert

Aldi senkt die Fleischpreise. Für mich wenig überraschend – fallen beim Discounter-Marktführer doch seit geraumer Zeit immer wieder die Preise für Butter, Eier oder Fisch. Lidl, der direkte Konkurrent, verurteilte den Schritt übrigens, zog aber trotzdem nach. Der Schritt ist in meinen Augen nicht nur falsch – er ist auch scheinheilig. Denn zugleich unterstützen die Ketten eine Initiative für mehr Tierwohl. Das passt nicht zusammen.

Protest und Empörung

Kritik kam von allen Seiten: Schleswig-Holsteins Agrarminister Robert Habeck von den Grünen sprach passend von einer großen „Schweinerei“ (dpa, 18.3.2014). Wer dies als Verbraucher unterstütze, der heize ein System an, in dem das Wohl der Tiere nachrangig ist. Neben zahlreichen Tierschutzverbänden protestiert sogar die Kirche: Der hannoverische Landesbischof Ralf Meister sprach von einem „Irrweg“ – der Preiskampf der Discounter werde auf dem Rücken der Erzeuger ausgetragen. Der Verbraucher habe es in der Hand, dieser Entwicklung die „Rote Karte“ zu zeigen.

Recht haben sie, finde ich. Wenn die Erzeuger immer billiger „produzieren“ müssen, dann werden sie gezwungenermaßen Abstriche beim Tierschutzniveau machen. Das ist nicht nur eine ethische Frage – unterm Strich wird auch die Qualität sinken. Obendrein ruft das die Billigfleisch-Konkurrenz aus dem Ausland auf den Plan.

Akzeptanz für Billigfleisch schwindet!

Für mich ebenso fatal: Weitere Supermärkte ziehen nach, denn Aldi gibt als Marktführer die Impulse. Rewe-Chef Alain Caparros sprach zwar von „Wertvernichtung“, sehe aber keinen anderen Weg als in dieser „Preisspirale“ mit zu schwimmen (Süddeutsche.de, 10. März 2014). So dürfte es vielen anderen auch gehen.

Aber warum eigentlich? Statistiken zeigen, dass der Fleischkonsum der Deutschen rückläufig ist und dass jeder Zweite lieber Klasse statt Masse kaufen möchte (Studie der Universität Hohenheim zum Fleischkonsum in Deutschland, 22.7.2013). Die Akzeptanz für billiges Fleisch aus Massentierhaltung schwindet.

Auch wir von der s.Bar machen da nicht mit. Wir setzen auf Erzeuger aus der Region, mit denen wir schon lange zusammenarbeiten und denen wir vertrauen. Außerdem möchte ich daran erinnern, dass Fleisch nach wie vor nicht zu den Grundnahrungsmitteln zählt – Fleisch ist etwas Besonderes! Erinnern Sie sich noch an den Sonntagsbraten? Daher bieten wir in unseren Restaurants verstärkt fleischlose Gerichte an. Das Tolle: Sie werden immer beliebter.

Ihr Udo Sanne
Geschäftsführer der s.Bar

02/2014: Glückliche Junior-Banker? Die Wall Street wagt sich zögerlich an die Work-Life-Balance

Stellen Sie sich vor, Ihr Chef rät Ihnen folgendes: „Ab jetzt nehmen Sie sich vier Tage im Monat frei, Wochenenden inklusive.“ Was sich für jeden durchschnittlichen Arbeitnehmer wie die Höchststrafe anhört – vier Sonntage frei im Monat (!) –, dürfte für die Nachwuchs-Banker an der Wall Street eine gute Nachricht sein. Für sie gehören 80-Stunden-Wochen zum Job; für sie ist es normal, selbst den Super Bowl wegen eines wichtigen Deals zu verpassen.

Tatsächlich möchte die Bank of America, eine der größten Banken der USA, die Arbeitszeiten ihrer jungen Angestellten verbessern (Handelsblatt, 14. Januar 2014). Dem Nachwuchs empfiehlt sie, sich vier Wochenendtage im Monat frei zu nehmen, solange kein wichtiges Geschäft ansteht. Ganze vier Tage frei im Monat – das schreit nach Work-Life-Balance. Oder nicht?

Es wird deutlich: Banken haben Imageproblem
Hintergrund ist der Tod eines deutschen Praktikanten: Der 21-Jährige, der im Sommer 2013 bei der Bank of America in London als Analyst arbeitete, war offenbar überarbeitet in seiner Dusche zusammengebrochen. Der Medien-Aufschrei war groß, die Banken kündigten an, handeln zu wollen.

Insgesamt kämpfen die großen Investmentbanken mit einem Imageproblem. Seit der Finanzkrise gilt Gier auch bei amerikanischen Elite-Absolventen als „uncool“. Immer mehr „graduates“ zieht es nach Silicon Valley. Dort nehmen sie niedrigere Einstiegsgehälter in Kauf, wenn der Job dafür Spaß macht – und es mehr als vier freie Tage im Monat gibt. Deutlich wird dies in einer Auflistung des Wall Street Journals.

Ein (sehr) kleiner Schritt in die richtige Richtung
Ich finde es toll, dass sich etwas regt bei den amerikanischen Banken, die ja als nicht besonders lernfähig gelten. Zugleich sind vier freie Tage im Monat viel zu wenig – die Finanzbranche versteht nicht, dass sie es mit der „Generation Y“ zu tun hat. Das zeigen die Zahlen eindrucksvoll.

Gehalt und fette Boni sind diesen „Millennials“ nicht mehr ganz so wichtig: Für sie zählen faire Arbeitszeiten, genügend Freizeit, eine wertschätzende Arbeitskultur, Flexibilität und ein gutes Arbeitgeber-Image.

Der „Generation Y“ ist Wohlbefinden und die eigene Gesundheit am allerwichtigsten – und das ist gut so, finde ich. Schade nur, dass diese Werte einfach (noch) nicht zur Wall Street passen.

Ihr Udo Sanne

Geschäftsführer der s.Bar

12/2013: Alles andere als ein Selbstläufer: Gutes Gesundheitsmanagement

Quelle: dpa

Neulich las ich im Handelsblatt (28.11.2013), dass die Deutschen im Schnitt 45 Jahre alt sind. Sämtlichen Chefs und Vorständen müssten da die Knie zittern. Denn: Mehr als jeder vierte Mitarbeiter scheidet derzeit mit 55 Jahren krankheitsbedingt aus dem Job aus, glaubt man einer Studie der Strategieberatung Roland Berger. Im Krankheitsfall fehlen ältere Mitarbeiter zudem deutlich länger als jüngere.

Doch anstatt in Panik auszubrechen, stemmen sich immer mehr Unternehmen gegen diese düstere Entwicklung. Das zeigen zum Beispiel die rekordverdächtigen Bewerberzahlen des diesjährigen Corporate Health Awards: 323 Konzerne und Betriebe kämpften mit ihren Konzepten für Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) um den Titel „gesündestes Unternehmen Deutschlands“.

Grundlegende Strukturen umkrempeln
Die Firmen, die noch nicht so weit sind, können von den Preisträgern vor allem eines lernen: BGM ist kein Selbstläufer. Wer Leidenschaft, Zeit und Fachwissen geschickt investiert, wird jedoch reich belohnt.

Die Sieger holten den Betriebsrat an Bord, gründeten Teams aus Betriebsärzten und HR-Experten, zogen externe Berater hinzu. Sie machten Führungskräfte zu Vorbildern, warben offensiv und mit persönlicher Ansprache für Sportangebote und Anti-Burnout-Seminare. Die Belegschaft banden sie bei der Entwicklung der Maßnahmen eng mit ein. Sie stellten das Speisenangebot im Betriebsrestaurant um und machten es zum Info-Center für Gesundheits- und Ernährungsthemen.

BGM braucht einen Plan
Entscheidend ist, dass die Einzelmaßnahmen immer Teil einer umfassenden Strategie sind. Gezielt wurde die gesamte Unternehmenskultur umgekrempelt: Das Wohlbefinden der Beschäftigten rückt in den Mittelpunkt. Die prämierten Unternehmen haben es geschafft, dass sich selbst die Mitarbeiter, die BGM bisher trotzig ablehnten, mit den Themen Ernährung und Bewegung auseinandersetzen.

Die Arbeitgeber profitieren nachweislich von produktiveren Beschäftigten und sinkenden Krankheitstagen (um bis zu 40 Prozent!) – was eine Studie der Unternehmensberatung Roland Berger belegt. Und obendrein gibt es einen gewaltigen Imagegewinn. Eine Win-win-Situation für alle Beteiligten, finde ich.

Ich hoffe, dass die Medienwirkung des Corporate Health Awards noch viele Führungsetagen zur Einsicht bewegt, jetzt zu handeln.

Ihr Udo Sanne

Geschäftsführer der s.Bar

12/2013: Die Branche, die nicht lernen will: die Fleischindustrie.

Fleisch ist derzeit nicht besonders sexy, finde ich. Schon wieder. Und das sage ich als jemand, der wirklich gerne mal ein Hühnercurry oder ein Steak genießt. Schuld am miesen Image sind nicht etwa bösartige Journalisten, wie Lobbyisten immer wieder mutmaßen. Nein, für mich ist es die Fleischindustrie selbst, die kräftig daran arbeitet, ihren Ruf jetzt völlig zu zerstören.

Antibiotika in ungesunden Mengen


Ein Huhn in Massenzucht hat eine geringe Lebenserwartung. Rund 40 Tage lebt es, bevor es geschlachtet wird. Dass es nie die Sonne sehen wird, nicht artgerecht zwischen Zehntausenden anderen Hühnern lebt und so stark gemästet wird, dass es die eigenen Beine nicht mehr tragen können, war mir bekannt. Neu war für mich hingegen, dass solch ein Huhn in seinem sehr kurzen Leben enorme Mengen Antibiotika verabreicht bekommt, obwohl es nicht krank ist (DIE WELT, 13.11.2013). Mehr als 1.600 Tonnen Antibiotika haben die großen Mastbetriebe ihren Tieren im letzten Jahr verabreicht. Mir vergeht da der Appetit. Es gibt schließlich einen guten Grund, warum Ärzte beim Menschen zurückhaltend Antibiotika verschreiben. Denn: Wo massenhaft Antibiotikum eingesetzt wird, entwickeln sich resistente Erreger. Zehntausende Menschen sterben jedes Jahr an derartigen Keimen.

Und täglich grüßt das Gammelfleisch

Zugleich macht das Wort „Gammelfleisch“ wieder die Runde, nachdem ehemalige Facharbeiter Erschütterndes im ARD „Morgenmagazin“ schilderten: Grünes Fleisch sei zu Wurst und anderen Produkten verarbeitet worden. Man habe die Chefs darauf hingewiesen, passiert sei nichts. Einzelfälle? Das bezweifle ich. Der Preisdruck in der Branche ist mittlerweile so erdrückend, dass nicht nur die Tiere leiden, sondern auch die Menschen. Für nicht mal fünf Euro die Stunde arbeiten Osteuropäer in deutschen Fleischverarbeitungsbetrieben und leben zu Wuchermieten eingepfercht in Wohnblöcken (FAZ, 27.10.2013). Mir drängt sich da die Frage auf: Wie soll angesichts solcher Verhältnisse angemessen für eine gute Fleischqualität, geschweige denn für das Tier-Wohl gesorgt werden?  

Der Verbraucher hat es in der Hand

Was können wir tun? Ich esse generell weniger Fleisch, zum Vegetarier hat es für mich noch nicht gereicht. Und wenn ich Lust auf ein gutes Steak bekomme, dann gehe ich zum Bio-Metzger bei mir um die Ecke. Der bezieht sein Fleisch von Bauern aus der Region – von Kühen, die ich vermutlich beim Joggen schon mal gegrüßt habe, als sie auf der Weide standen und die Sonne genossen. 

Ja, liebe Fleischindustrie: Ich möchte wissen, woher mein Fleisch kommt. Ich habe ein Recht darauf zu wissen, dass weder Mensch noch Tier unnötig gelitten haben, nur um mir den Gaumen zu kitzeln. Ich kann all diejenigen verstehen, die sich als Vegetarier völlig fleischlos ernähren. Glaubt man aktuellen Studien, leben inzwischen mehr als sieben Millionen Menschen in Deutschland, die auf Fleisch verzichten. Auch Veganer sind im Kommen, das merke ich besonders in meinem persönlichen Umfeld. Sie machen es „richtiger“ – schließlich geht es Millionen Milchkühen und Legehennen nicht viel besser als ihren Artgenossen, die auf dem Teller landen. Zum Glück bietet uns die Natur jede Menge leckere Alternativen, bei denen tatsächlich kein Tier gelitten hat. Wer jetzt schon so oft es geht auf Fleisch verzichtet und damit liebäugelt, den nächsten Schritt zu gehen, für den lohnt sich ein Blick in eines der zahlreichen veganen und vegetarischen Kochbücher, die derzeit die Bestseller-Listen bevölkern.

Udo Sanne

Geschäftsführer der s.Bar 

10/2013: „Keine Zeit“ gilt nicht: Bewegung ist alltagstauglich!

Kommentar zu „Warum sind Deutsche so unsportlich, Herr Froböse?“ aus dem SPIEGEL (Ausgabe 43/2013)  

„Man muss nicht mehr selbst trainieren“, sagt Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule in Köln im Interview mit dem SPIEGEL. „Sport dient als Unterhaltungsprogramm,“ betont der Professor für Prävention und Rehabilitation. Froböse reagiert damit auf die jüngste Umfrage einer Krankenkasse. Das erschreckende Ergebnis: Nicht mal jeder zweite Deutsche treibt Sport.

Die Gründe kenne ich gut, auch aus meinem persönlichen Umfeld: Viele haben keine Zeit, sagen sie. Andere können sich nach dem stressigen Arbeitstag nicht mehr dazu überwinden, die Turnschuhe anzuziehen. Doch damit nicht genug: Die Deutschen, die sich regelmäßig bewegen, tun dies deutlich weniger als früher: Eine Stunde im Schnitt geht es abends nach draußen, zum Joggen, oder ins Fitnessstudio. Doch das reicht nicht aus, um den Stoffwechsel, der den Tag über schlummert, wieder wachzurütteln.


Stattdessen rate ich: Nutzt jede noch so kleine Möglichkeit, um euch außer Atem zu bringen! Wie wäre es, die Strecke zur Arbeit mit dem Fahrrad zurückzulegen und die Treppen statt den Aufzug zu nehmen? Auch ein Spaziergang in der Mittagspause bewirkt Wunder – und sorgt obendrein für einen ordentlichen Entspannungsschub. Unser Körper belohnt jeden Versuch, sich zwischendurch die Beine zu vertreten, den Kaffee im Stehen zu trinken oder die Kollegen persönlich zu besuchen. Meetings sollten wir daher einfach mal im Stehen oder sogar im Gehen abhalten. Schon mal Liegestützen unterm Schreibtisch ausprobiert?


Ich meine: Es gibt unzählige Möglichkeiten, Sport locker und Schritt für Schritt in den Alltag zu integrieren. In Sachen Bewegung sollten wir Arbeit und Freizeit ausnahmsweise mal nicht streng voneinander trennen. Der Gang ins Fitnessstudio sollte für uns das i-Tüpfelchen sein, der den bewegungsreichen Tag abrundet.

Ihr Udo Sanne
Geschäftsführer der s.Bar

10/2013: Tabuthema Burnout: Warum die Wirtschaft sich was vormacht

Kommentar zum Artikel „Wenn die Seele nicht mehr kann“, erschienen im personalmagazin 09/13

Für mich wenig überraschend: Burnout ist in weiten Teilen der Arbeitswelt noch immer ein Tabuthema. Das berichtet das personalmagazin in seiner September-Ausgabe. Weniger als die Hälfte der 30 Dax-Unternehmen thematisieren demnach psychische Erkrankungen im Rahmen ihrer Unternehmenskommunikation. Nur acht der großen Dax-Unternehmen stufen das Thema Mitarbeitergesundheit überhaupt als „risikorelevant“ ein – für mich ein Armutszeugnis.  

Aus meiner Sicht ist es geradezu fahrlässig, den Einfluss dieser Krankheiten auf die Arbeitswelt zu ignorieren. So hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales den Verlust durch Lohnfortzahlungen für psychisch kranke Mitarbeiter im Jahr 2011 auf mehr als fünf Milliarden Euro beziffert. Weitere unvorstellbare 16 Milliarden Euro gehen den Konzernen durch verminderte Produktivität flöten, heißt es da.  

Deshalb sage ich: Unternehmen müssen psychische Erkrankungen ernst nehmen – ganz egal ob Dax-Konzern oder Mittelständler. Denn: Es steht nicht nur der Unternehmenserfolg auf dem Spiel: Mittelfristig wird sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt verschärfen. Junge Mitarbeiter werden mittelfristig zu Mangelware – viele spüren das heute schon! Umso wichtiger ist es, als Arbeitgeber Verantwortung zu übernehmen und die Belegschaften im Hier und Jetzt gesund zu halten.  

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Einzelmaßnahmen – wie etwa Broschüren, Richtlinien oder einmalige Seminare – nicht ausreichen. Sie sind nur kleine Puzzleteile, die nicht ineinandergreifen. Stattdessen muss eine umfassende, nachhaltige und spürbare Gesundheitskultur auf allen Geschäftsebenen das Ziel sein. Für mich geht es dabei um einen Feinschliff an der Unternehmensphilosophie: Erst wenn die Dax-Konzerne die Themen Gesundheit, Motivation und Zufriedenheit ihrer Belegschaften mehr als „risikorelevant“ einstufen, werden sie das große Ausbrennen ihrer Mitarbeiter verhindern. Dasselbe gilt natürlich für die Mittelständler, das Rückgrat der deutschen Wirtschaft: Sie haben aus meiner Sicht den größten Nachholbedarf – was mittlerweile sogar mehrere Studien belegen.    

Ihr Udo Sanne
Geschäftsführer der s.Bar

09/2013: Mehr Erholung wagen: Warum ein ausgeruhter Geist zum Statussymbol werden sollte

Zum Artikel „Fit, aber unglücklich“, erschienen im Handelsblatt am 5. Juli 2013

Kurz nach dem Selbstmord von Swisscom-Chef Carsten Schloter dachte ich an einen Artikel im Handelsblatt, der bereits Wochen vor der Verzweiflungstat erschienen war. Heute liest er sich für mich wie ein Warnschuss: Jeder zweite Manager ist mit seiner Work-Life-Balance unzufrieden, geht aus der dort zitierten Umfrage unter rund 1.200 Führungskräften. Der Großteil der Entscheider arbeitet rund 60 Stunden die Woche, ist ständig auf Geschäftsreisen, immer erreichbar und schläft deutlich zu wenig.

Das aus meiner Sicht Bemerkenswerte: Neun von zehn Managern treiben Sport – viel Sport. Zigarre-rauchende, füllige Chefs sind, so mein Eindruck, aus der Mode gekommen. Der Manager von heute ist durchtrainiert, schlank und asketisch. Viele nehmen an Wettkämpfen teil, treiben Extremsport – kein wirklicher Ausgleich zum stressigen Berufsalltag: Die Hälfte aller Befragten auf Management-Ebene hat bekanntlich die Balance von Beruf und Freizeit nicht gefunden.

Wer Ehrgeiz und Selbstdisziplin auf sein Privatleben überträgt und sich in der Freizeit zu hohe Ziele setzt, läuft Gefahr, nicht mehr abschalten zu können. Die Folgen: Burn-out und Depressionen. Dabei ist das richtige Maß an Sport das optimale Mittel, um Stress abzubauen. Aus meiner Erfahrung fällt es besonders Führungskräften schwer, kürzer zu treten. Sie müssen erst lernen, nach getaner Arbeit Entspannung zuzulassen. Ein Spaziergang kann nach einer 70-Stunden-Woche befriedigender als ein Wüstenmarathon sein, der Familienabend auf der Couch möglicherweise wertvoller als eine Gletscher-Tour sein.

Ich meine: Gönnt euch Erholung, wagt Entspannung! Macht den erholten Körper, den ausgeruhten Geist zu Statussymbolen. Wie soll betriebliches Gesundheitsmanagement funktionieren, wenn die Management-Ebene am Projekt Work-Life-Balance scheitert? Letztlich sind es Führungskräfte, die Unternehmenskulturen prägen. Für mich sollten sie das als Vorbilder tun – nicht als abschreckende Beispiele.

Ihr Udo Sanne
Geschäftsführer der s.Bar

09/2013: Beweg dich, Deutschland – auch am Arbeitsplatz!

Kommentar zu „Die meisten Menschen arbeiten im Sitzen“, erschienen am 31.8.2013 in der Süddeutschen Zeitung                           

Es ist ein relativ kleiner Artikel in der Süddeutschen Zeitung, der bestätigt, was ich in Unternehmen häufig beobachte: Die Deutschen bewegen sich zu wenig. Drei Viertel aller Berufstätigen arbeiten im Sitzen – jeder Vierte sitzt neun oder mehr Stunden am Tag. Nach Feierabend geht es oft direkt auf die Couch. Unterm Strich bewegen sich zwei Drittel aller Deutschen weniger als eine Stunde am Tag.


Das sind meiner Meinung nach alarmierende Zahlen. Es ist kein Geheimnis, dass Menschen, die ihr Leben lang sitzen, eher unter Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Rückenbeschwerden leiden als diejenigen, die sich regelmäßig bewegen. Da frage ich mich: Wie soll das weiter gehen? Immerhin werden die Deutschen im Schnitt immer älter. Schon heute leiden Unternehmen unter steigenden Fehlzeiten.


Die halbwegs gute Nachricht für mich: Jeder Zweite will sich mehr bewegen, schafft es aber mangels Zeit und Motivation nicht. Was also tun? Ich glaube, wir müssen die Menschen dort erreichen, wo sie ihren Alltag verbringen: Am Arbeitsplatz. Eine Unternehmenskultur, die Mitarbeiter aufklärt und zwanglos zu mehr Bewegung einlädt, kann viel bewirken. Damit meine ich keine betrieblichen Sportkurse oder die Mitgliedschaft im Marathonteam der Firma.


Vielmehr sind es für mich die kleinen Dinge, die eine große Wirkung haben: Die Treppen statt den Aufzug nehmen, die Kollegen persönlich sprechen statt anzurufen, den Kaffee mal im Stehen genießen. Oder: Die Besprechung einfach mal nach draußen verlagern und zum Spaziergang machen. Diese sogenannten „Walkie-Talkie-Meetings“ machen nicht nur Spaß – sie verhelfen zu neuen, innovativen Blickwinkeln. Unterm Strich geht es mir darum, Schritt für Schritt „faule“ Gewohnheiten abzulegen – und mehr Bewegung im Alltag zu wagen.


Im Zweifel einfach mal über folgenden Satz nachdenken: Ein gesunder Mensch hat tausend Wünsche – ein Kranker nur einen.


Ihr Udo Sanne

Geschäftsführer der s.Bar

08/2013: Kommentar zu dem Artikel »Die Schweizer Tragödie«

Der Artikel »Die Schweizer Tragödie« anlässlich des Todes von Swisscom-Chef Carsten Schloter ist am 25. Juli 2013 im Handelsblatt erschienen.

Diese Tragödie zeigt, wie wichtig es ist, frühzeitig persönliche Grenzen zu erkennen und einzugestehen. Wir sollten lernen, auf unseren Körper zu hören, offen über die Signale zu sprechen und Hilfe anzunehmen. Heute sind viele von uns Getriebene, die nach Anerkennung und Status lechzen – und dabei sich selbst vergessen. Die sprichwörtliche Work-Life-Balance zu finden, ist auch aus meiner Erfahrung ein fast unmögliches Unterfangen.

Die Süddeutsche Zeitung stellt im Artikel »Im Alltag Zombie, im Urlaub gestresst« die Frage, »… wie man das, was sein muss (die Arbeit) mit dem, was wichtig ist (das Leben), in ein akzeptables Gleichgewicht bringen kann.«

Wo liegt der Schlüssel für ein ausgewogenes Lebenskonzept, um mit seinem Alltag ins Reine zu kommen und jeden Tag mit sinnvoller Arbeit zu füllen? Wie können wir nach getaner Arbeit abschalten, entspannen sowie dem Nichtstun und der Ruhe frönen? Ist dies alles möglich?

Sollte es nicht unser Ziel sein, kleine Entspannungsphasen in den Alltag zu integrieren statt auf den dreiwöchigen Karibikurlaub hinzuarbeiten? Zeit zu haben für Mußestunden statt auf Statussymbole zu setzen? Kurze Pausen, die der Erholung, der Bewegung und dem kollegialen Austausch dienen, sind Bausteine des betrieblichen Gesundheitsmanagements. Die Führungsebene ist daher aufgerufen, eine Philosophie für ihr Unternehmen aufzubauen, die langfristig die Verantwortung für das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter übernimmt – nicht zuletzt im Sinne des Unternehmens. Aber wie schwierig ist es wohl, eine Gesundheitskultur hervorzubringen, wenn der eigene Chef in der gleichen Leistungsmühle kämpft – und diesen Kampf verliert? In diesem Sinne wünsche ich mir viele kleine Schritte, mit denen Unternehmen ein besseres Verständnis von Gesundheit und Achtsamkeit entwickeln.


Udo Sanne
Geschäftsführer der s.Bar

08/2013: Kommentar zu dem Artikel »Veggie Day: Grüne wollen fleischlosen Tag in Kantinen«

Der Artikel ist erschienen am 5. August in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.  

»Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern, dass er nicht tun muss, was er nicht will.« (Jean-Jacques Rousseau)

Man kann Katrin Göring-Eckardt nur zustimmen: Es wäre sicher sehr sinnvoll, wenn wir alle mindestens einen Tag pro Woche auf Fleisch verzichten würden. Aus gesundheitlichen Gründen und auch aus Rücksicht auf die Natur, da jedes Kilo Fleisch einen immensen CO2-Abdruck hat und 36 Kilogramm Kohlendioxid verursacht. Aber Verzicht fällt nicht jedem leicht, besonders nicht, wenn er von jemandem auferlegt wird. Diese Erfahrung haben vor  Katrin Göring-Eckardt viele andere auch schon gemacht: Zwang stößt auf Widerstand. Und das zu Recht. Die Verhaltensforschung hat in vielen Studien gezeigt, dass Menschen empfindlich auf einen gefühlten Verlust (und wenn es nur ein vorenthaltenes Schnitzel ist) reagieren. Nicht nur deshalb ist es schlauer, zum Beispiel einen fleischlosen Tag als »Gewinn« – zum Beispiel für Gesundheit und Umwelt – anzubieten. Die Betonung liegt auf »anbieten«. Denn wer die Wahl hat, kann auch richtig wählen. 

 
In diesem Sinne wünsche ich guten Appetit und eine gute Woche. 

Udo Sanne

Geschäftsführer der s.Bar

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