Ein warmer Lichtschein, das leise Flackern einer Flamme – Kerzen gehören einfach zum Winter dazu. Sie schaffen Gemütlichkeit, schenken Ruhe und machen dunkle Abende ein bisschen heller. Doch beim Kerzenkauf lohnt sich ein zweiter Blick: Nicht jede Kerze ist so harmlos, wie sie scheint.
Viele handelsübliche Kerzen bestehen aus Paraffin, einem Nebenprodukt der Erdölindustrie. Beim Abbrennen entstehen CO₂ und manchmal auch Schadstoffe, die weder für uns noch für die Umwelt gesund sind. Besser sind Kerzen aus natürlichen Wachsen – zum Beispiel aus Bienenwachs, Rapswachs oder Sojawachs. Diese sind biologisch abbaubar, meist regional erhältlich und brennen länger bei weniger Ruß.
Auch auf die Dochte sollte man achten: Sie sollten bleifrei und am besten aus Baumwolle oder Holz sein. Und wenn möglich, wähle Kerzen ohne synthetische Duftstoffe und Farbstoffe – sie sorgen für saubere Luft und ein natürliches Dufterlebnis.
Ein weiterer Tipp: Statt ständig neue Gläser und Teelichter zu kaufen, nutze nachfüllbare Kerzengläser oder gieße Reste alter Kerzen einfach neu zusammen. So sparst du Abfall und gibst deinen Lieblingslichtern ein zweites Leben.
Gemütlichkeit und Nachhaltigkeit schließen sich nicht aus – im Gegenteil. Mit ein wenig Achtsamkeit wird dein Kerzenschein zum Symbol für Wärme, Ruhe und Bewusstsein.
Also: Kerzen an, Decke über die Schultern – und leuchte ein bisschen nachhaltiger durch den Winter.








