Jedes Jahr rückt der Verein Heckenretter e.V. mit der Wahl zum „Strauch des Jahres“ ein heimisches Gehölz in den Mittelpunkt, das für unsere Natur eine besondere Bedeutung hat. Für das Jahr 2026 fiel die Wahl auf die Gewöhnliche Felsenbirne – und das aus gutem Grund.
Die Gewöhnliche Felsenbirne ist ein echter Geheimtipp für naturnahe Gärten. Bereits im Frühjahr verwandeln ihre zahlreichen weißen Blüten den Strauch in ein wahres Insektenparadies und bieten Wildbienen, Hummeln und Schwebfliegen eine wichtige Nahrungsquelle zu einer Zeit, in der das Blütenangebot noch begrenzt ist. Im Sommer reifen ihre kleinen, süßen Früchte heran, die nicht nur für uns essbar sind und leicht an Heidelbeeren mit einer feinen Marzipannote erinnern, sondern auch von vielen heimischen Vogelarten geliebt werden. Im Herbst begeistert sie schließlich mit ihrer leuchtenden gelb-orange-roten Laubfärbung und macht den Garten zu einem echten Hingucker.
Doch die Felsenbirne kann noch mehr: Sie ist robust, pflegeleicht, kommt gut mit Trockenheit zurecht und ist damit bestens an die Herausforderungen des Klimawandels angepasst. Wer sie im eigenen Garten pflanzt, schafft nicht nur einen wunderschönen Blickfang, sondern unterstützt gleichzeitig die Artenvielfalt und bietet Insekten und Vögeln über viele Monate hinweg Nahrung und Lebensraum. Ein heimischer Strauch mit großer Wirkung für Natur, Klima und den eigenen Garten.








